
Mein Opa stand einmal in der Zeitung.
Irgendwann Anfang der 90er.
Erfolg, Pfeife, Anzug, ein zufriedener Blick.
Der Titel des Artikels:
Happy Days in Germany.
Dieses Bild hing jahrelang im Küchenschrank meiner Großeltern.
Jetzt hängt es bei mir.
Und ich frage mich:
Wer von uns würde heute noch so in die Welt schauen?
Worum es hier geht
Happy Days in Germany ist ein Gesprächsraum über unser Leben in dieser Gesellschaft.
Nicht nostalgisch.
Nicht zynisch.
Und auch kein Selbstoptimierungsprogramm, sondern ein Versuch, genauer hinzusehen:
Wie stehen wir heute zur Welt –
und wie steht sie zu uns?
Wir reden viel über:
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Junge Menschen, die auswandern
-
Fehlende Zukunftsperspektiven
-
Steigende Mieten und brüchige Sicherheiten
-
Konflikte zwischen Generationen
Aber selten darüber,
wie sich das eigentlich anfühlt.
Und noch seltener darüber,
wie unterschiedlich Menschen darin ihren Platz finden – oder eben nicht.
Ich spreche mit Menschen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten:
jung und alt, privilegiert und prekär, angekommen und suchend.
Und stelle immer wieder dieselbe Frage:
Fühlst du dich in dieser Gesellschaft getragen –
oder eher auf dich allein gestellt?
Dieses Projekt ist keine wissenschaftliche Analyse.
Sondern eine Sammlung von Perspektiven:
-
Einblicke in Spannungen unserer Gesellschaft
-
Geschichten, die zeigen, was uns trennt – und was uns verbindet
-
Unterschiedliche Wege, mit Unsicherheit, Druck und Möglichkeiten umzugehen
Es geht auch um Strategien.
Aber nicht im Sinne von Optimierung.
Sondern im Sinne von:
Wie gelingt es, sich in dieser Welt noch als Teil von ihr zu erleben- und wieder in Beziehung zu ihr zu treten?
Haltung
Happy Days in Germany bewegt sich bewusst im Dazwischen:
-
Zwischen Kritik und Verbundenheit
-
Zwischen Frustration und Zuversicht
-
Zwischen Analyse und Empathie
Es geht nicht darum, recht zu haben.
Sondern darum, besser zu verstehen, die eigene Stimme wiederzufinden und die Welt als antwortend zu erleben.
Warum das Ganze?
Weil wir in einer Zeit leben,
in der vieles gleichzeitig ins Wanken gerät.
Und weil wir neue Bilder brauchen dafür,
wie ein gutes Leben heute aussehen kann.
Nicht als fertige Antwort.
Sondern als offene Frage.
Happy Days in Germany ist ein offener Raum
– für unterschiedliche Stimmen und Perspektiven, die gehört werden.
Mein Opa hatte einen Leitspruch:
„Jeder nach seiner Fasson.“
Das heißt: Vielfalt und Toleranz.
Darin sind wir uns einig: keine Bühne für antidemokratische Gesinnung.
Wenn du deine Geschichte erzählen möchtest:
Schreib mir.
Ich bin gespannt auf deine Stimme.
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